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Der Salutschuß – Artilleriezug 1927 Rommerskirchen

Der Salutschuß

Der Salutschuß

(Quelle: wikipedia.de)

Der Salutschuss ist eine der letzten militärischen Traditionen, die in vielen Ländern gepflegt wird.
Im deutsch- und englischsprachigem Raum werden zu Anlass von Staatsvisiten 21 Kanonenschüsse oder Salutschüsse abgegeben. Anlässlich der Geburt eines Thronfolgers werden 101 Schuss abgefeuert. In manchen Ländern werden ebenfalls zum Geburtstag des Monarchen 101 Schuss abgefeuert.
In der Regel werden Salutschüsse mit historischen Kanonen abgefeuert. Bei dem „Geschoss“ handelt es sich nicht um eine reale Munition, sondern lediglich um Platzpatronen, die mit Schwarzpulver gefüllt sind.
In den Vereinigten Staaten sowie in der Schweiz wurde die allgemein gültige Konvention in den letzten Jahrzehnten modifiziert. So ist z.B. in den Vereinigten Staaten die Zahl der Schüsse abhängig von der Bedeutung der Persönlichkeit: Der Präsident wird mit 21 Schüssen geehrt, der Verteidigungsminister wird mit 19 Schüssen geehrt und Generäle erhalten zwischen 17 und 11 Schüssen.
In der Schweiz wurde die Zahl 21 auf 23 erhöht – ein Schuss für jeden Kanton. Die letzten beiden Schüsse werden zusammen abgefeuert.
Über die Symbolik der Zahl sowie die Bedeutung der Tradition streiten sich die Experten. Es hat sich aber folgende Erklärung (zumindest für die Zahl 21) mehr oder minder durchgesetzt:
Als die Kanonenschiffe noch über Vorderladerkanonen verfügten, galt es als unhöflich und unangebracht, einen Hafen mit geladenen Kanonen anzufahren. Da die Kanonenschiffe aber die Kanonen auf hoher See immer geladen hatten und da die einzige Möglichkeit, eine Vorderladerkanone zu entladen darin bestand, den Schuss abzufeuern, feuerten die Kanonenschiffe vor dem Einlaufen in einen Hafen ihre Kanonen ab. Anscheinend hatten die großen Kanonenschiffe im 14. Jahrhundert 7 Kanonen an Bord.